Die Nachricht überraschte viele treue Zuschauer des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR): Das beliebte Moderatorenduo Michaela Koschak und Robert Burdy, das jahrelang gemeinsam durch das beliebte Reisemagazin „Unterwegs in Sachsen“ führte, ist getrennt – zumindest vor der Kamera. Die berufliche Trennung des eingespielten Teams markiert das Ende einer Ära im MDR-Programm und wirft Fragen nach den Gründen und der Zukunft beider Moderatoren auf. Dieser Blogbeitrag beleuchtet die gemeinsame Zeit, die Hintergründe der Trennung und blickt auf die weiteren Wege von Michaela Koschak und Robert Burdy.
Eine eingespielte Partnerschaft vor der Kamera
Michaela Koschak und Robert Burdy wurden über Jahre hinweg zu einem vertrauten Gesichterpaar für die Zuschauer in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vor allem durch das Reisemagazin „Unterwegs in Sachsen“ prägten sie das Bild des Senders von lebendiger, sympathischer und kompetenter Regionalberichterstattung. Ihre Chemie schien zu stimmen, die Moderation wirkte locker und natürlich – ein Faktor, der sicherlich maßgeblich zum Erfolg der Sendung beitrug.
Koschak, gebürtig aus Plauen, stand bereits seit 1999 vor der Kamera des MDR und moderierte neben „Unterwegs in Sachsen“ auch Formate wie „MDR um 4“ oder „Hier ab vier“. Burdy, der aus einer Schauspielerfamilie stammt und sein Handwerk an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig lernte, war ebenfalls ein erfahrenes Gesicht beim Sender. Neben seiner Moderationsrolle zeigte er sich auch als begabter Geschichtenerzähler und unterhaltsamer Conférencier.
Die Ankündigung der Trennung
Die Nachricht, dass Robert Burdy den MDR verlassen und damit auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Michaela Koschak beenden würde, wurde Ende 2023 bekannt. Offizielle Stellen des Senders bestätigten den Abschied Burdys, wobei die genauen Umstände zunächst nicht im Detail kommuniziert wurden. Für viele Fans der Sendung war dies eine überraschende Wendung, da das Duo als feste Institution galt.
In der Presselandschaft und den sozialen Medien wurde der Weggang Burdys mit Bedauern aufgenommen. Zahlreiche Kommentare betonten, wie sehr man die angenehme und unterhaltsame Dynamik zwischen den beiden Moderatoren schätzen werde. Es wurde deutlich, dass hier nicht nur ein Moderator den Sender wechselt, sondern ein Stück vertrauter Fernsehalltag für viele Haushalte endet.
Gründe für den Weggang von Robert Burdy
Die Frage nach dem „Warum“ beschäftigt viele. Warum verlässt ein etablierter Moderator einen Sender, bei dem er so sichtbar und erfolgreich war? Offizielle Statements blieben im Bereich der üblichen Floskeln: Man sprach von „neuen Herausforderungen“ und dem Wunsch Burdys, „sich beruflich neu zu orientieren“. In der Branche werden solche Wechsel jedoch oft auch durch interne Umstrukturierungen, Veränderungen im Programm oder einfach den Wunsch nach einer neuen kreativen Richtung ausgelöst.
Robert Burdy selbst äußerte sich dankbar für die Zeit beim MDR und die Möglichkeit, „so viele faszinierende Menschen und Orte in Mitteldeutschland kennenzulernen“. Sein Abschied wirkte wohlüberlegt und planvoll, nicht abrupt. Dies deutet darauf hin, dass es sich um einen längeren Prozess handelte, an dessen Ende die Entscheidung stand, sich nach über einem Jahrzehnt beim Sender neuen Projekten zuzuwenden. Spekulationen über Unstimmigkeiten gibt es offiziell keine, und beide Parteien betonten den respektvollen und einvernehmlichen Charakter der Trennung.
Michaela Koschaks beruflicher Weg ohne Burdy
Für Michaela Koschak bedeutet die Trennung von ihrem langjährigen Co-Moderator eine bedeutende berufliche Zäsur. Sie steht jedoch auf einem soliden Fundament beim MDR und wird weiterhin ein zentrales Gesicht des Senders bleiben. Die Frage, wer sie in „Unterwegs in Sachsen“ zukünftig begleiten wird, wurde vom MDR zeitnah beantwortet. Die Sendung wird mit einem neuen, dynamischen Moderationsteam fortgeführt, während Koschak ihre Präsenz in anderen Formaten des Senders weiter ausbaut.
Interessanterweise überschneidet sich die berufliche Trennung von Burdy mit einem längst abgeschlossenen Kapitel in Koschaks Privatleben. Die Moderatorin war von 2008 bis 2018 mit dem Schauspieler und Moderator Jörg Färber verheiratet. Diese Ehe ist jedoch bereits seit Jahren geschieden, und Koschak führt heute ein Privatleben abseits der großen Medienaufmerksamkeit. Eine Verbindung zu ihrer beruflichen Neuausrichtung besteht also nicht. Sie ist weder mit Jörg Färber zusammen, noch ist ihre berufliche Partnerschaft mit Burdy von privaten Faktoren beeinflusst worden.
Die Zukunft von Robert Burdy
Die spannendste Frage für viele ist nun: Wo arbeitet Robert Burdy jetzt? Nach seinem Abschied vom MDR hat Burdy sich neuen Projekten im Bereich der Moderation, des Sprechens und der Veranstaltungsbranche zugewandt. Er ist freiberuflich tätig und tritt unter anderem als Moderator bei Events, Galas und Unternehmenspräsentationen auf. Seine Erfahrung vor der Kamera und sein sympathisches Auftreten machen ihn auf diesem Markt zu einem gefragten Profi.
Darüber hinaus widmet er sich verstärkt seinen Leidenschaften für Geschichte und Geschichtenerzählen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er in Zukunft auch wieder in filmischen oder dokumentarischen Formaten zu sehen sein wird – sei es vor oder hinter der Kamera. Der Weggang vom MDR scheint für ihn somit ein Schritt in Richtung mehr beruflicher Freiheit und Vielfalt zu sein.
Das Vermächtnis des Duos
Auch wenn das Team Koschak/Burdy vor der Kamera Geschichte ist, bleibt sein Vermächtnis lebendig. Sie haben das Reisemagazin „Unterwegs in Sachsen“ über Jahre mit Leben gefüllt und den Zuschauern ihre Heimat auf eine warmherzige und authentische Weise nähergebracht. Sie bewiesen, dass Regionalfernsehen nicht langweilig sein muss, sondern spannend, unterhaltsam und hochprofessionell produziert sein kann.
Ihre Art zu moderieren – ungekünstelt, neugierig und stets mit Respekt für die Menschen und Orte, die sie porträtierten – setzte Maßstäbe. Dieses Erbe tritt nun eine neue Generation von Moderatoren an, die in ihre Fußstapfen treten darf.
Fazit
Die Trennung von Michaela Koschak und Robert Burdy als Moderatorenteam markiert das Ende einer erfolgreichen und beim Publikum äußerst beliebten Ära beim MDR. Während sich Robert Burdy neuen freiberuflichen Herausforderungen jenseits des Senders zuwendet, bleibt Michaela Koschak eine feste Säule im MDR-Programm. Die Gründe für den Weggang Burdys liegen in dem natürlichen beruflichen Bewegungsdrang, der viele Kreative nach vielen Jahren in derselben Position packt.
Für die Zuschauer bleibt die Erinnerung an viele schöne Sendungen und die Gewissheit, dass sowohl Koschak als auch Burdy ihre Wege mit der gleichen Professionalität und Sympathie fortsetzen werden, die sie all die Jahre ausgezeichnet hat. Im oft schnellebigen Fernsehgeschäft ist ihr Duo ein Beweis dafür, dass Beständigkeit und Qualität beim Publikum ankommen – und dass Veränderung zwar wehmütig stimmen kann, aber auch Raum für Neues schafft.
FAQs – Häufig gestellte Fragen
Wo arbeitet Robert Burdy jetzt?
Robert Burdy ist nach seinem Abschied vom MDR freiberuflich tätig. Er arbeitet als Moderator für Veranstaltungen, Events und Firmenpräsentationen. Zudem verfolgt er weitere Projekte im Bereich Medien, Sprechen und Storytelling.
Ist Michaela Koschak noch verheiratet?
Nein. Michaela Koschak war von 2008 bis 2018 mit dem Schauspieler und Moderator Jörg Färber verheiratet. Diese Ehe ist geschieden. Sie führt ihr Privatleben heute weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Ist Michaela Koschak noch mit Jörg Färber zusammen?
Nein. Michaela Koschak und Jörg Färber sind seit ihrer Scheidung im Jahr 2018 nicht mehr zusammen. Die berufliche Trennung von Robert Burdy steht in keinem Zusammenhang mit ihrem privaten Beziehungsstatus in der Vergangenheit.
Warum verlässt Robert Burdy den MDR?
Offizielle Angaben nennen den Wunsch Robert Burdys nach neuen beruflichen Herausforderungen und einer Neuorientierung. Der Wechsel erfolgte einvernehmlich und nach vielen erfolgreichen Jahren beim Sender. Es handelte sich um eine persönliche Karriereentscheidung, um sich neuen Projekten und freiberuflichen Tätigkeiten zu widmen.








