Ein Name, der vielen Hundefreunden und Fans von Tierformaten im deutschen Fernsehen ein Begriff ist: Christina Keiler. Zusammen mit Martin Rütter prägte sie als coole, kompetente und stets sympathische Hundetrainerin die erfolgreiche Sendung „Der Hundeprofi“ auf VOX. Doch während Martin Rütter nach wie vor allgegenwärtig ist, fragen sich viele: Was macht Christina Keiler eigentlich heute? Wo ist sie geblieben und wie sieht ihr Leben abseits der TV-Leinwand aus? Dieser Blogpost wirft einen Blick auf ihren Werdegang, ihre aktuelle Situation und ihr Vermächtnis in der Hundewelt.
Die Anfänge: Von der Tierarzthelferin zur TV-Hundetrainerin
Christina Keilers Weg zu den Hunden war früh vorgezeichnet. Geboren am 6. Mai 1969 in München, war ihr Berufswunsch Tierärztin. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Tierarzthelferin und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Die praktische Erfahrung mit Tieren und deren Besitzern legte das Fundament für ihr späteres Wissen. Doch sie wollte mehr über das Verhalten der Tiere verstehen, besonders über das der Hunde. So begann sie, sich intensiv mit Hundeerziehung und -psychologie auseinanderzusetzen, besuchte Seminare und bildete sich kontinuierlich fort. Ihre praktische Art und ihr einfühlsamer, aber bestimmter Umgang mit den Vierbeinern wurden zu ihrem Markenzeichen.
Der Durchbruch: „Der Hundeprofi“ an der Seite von Martin Rütter
Die Wende kam 2005. Der bereits bekannte Hundetrainer Martin Rütter suchte für seine neue TV-Sendung „Der Hundeprofi“ eine Partnerin, die nicht nur fachlich topfit war, sondern auch vor der Kamera natürlich und authentisch wirkte. Christina Keiler überzeugte im Casting und wurde zur festen Co-Trainerin an seiner Seite. Von 2005 bis 2010 war das Duo Rütter & Keiler ein echtes Dreamteam für die Zuschauer. Während Martin Rütter oft den pointierten, analytischen Part übernahm, war Christina Keiler diejenige, die die Übungen vorführte, geduldig mit den Hunden arbeitete und den Besitzern die Scheu nahm. Ihre lockere Art, ihre bodenständige Präsenz und ihre unübersehbare Liebe zu den Tieren machten sie beim Publikum außerordentlich beliebt. Sie bewies, dass Hundetraining nicht mit Härte, sondern mit Konsequenz, Verständnis und positiver Bestärkung funktioniert.
Warum verließ Christina Keiler die Sendung?
Nach fünf erfolgreichen Staffeln und großer Popularität verließ Christina Keiler 2010 überraschend für viele Fans die Sendung. Die Gründe dafür waren und sind privat gehalten. Offiziell hieß es, sie wolle sich neuen beruflichen Projekten widmen. Es gab Spekulationen über Differenzen, doch weder Christina Keiler noch Martin Rütter haben jemals etwas in diese Richtung bestätigt. Im Gegenteil: Sie betonten stets den respektvollen, professionellen Umgang miteinander. Es schien einfach der Wunsch nach einem neuen Kapitel abseits des TV-Alltags und der damit verbundenen Hektik zu sein. Ein Schritt, der Mut erforderte, aber wohl ganz ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben mit den Hunden entsprach.
Christina Keiler heute: Ihr Leben nach dem TV-Ruhm
Also, was macht Christina Keiler heute? Die Antwort ist erfreulich unspektakulär und genau das, was man von ihr erwarten würde: Sie lebt ihr Leben für und mit den Hunden, allerdings weitgehend abseits der großen Medienöffentlichkeit.
- Hundetraining und Verhaltensberatung: Keiler ist nach wie vor als Hundetrainerin tätig. Sie bietet Einzelstunden, Trainings und Verhaltensberatungen an, vor allem in ihrer bayerischen Heimat. Ihr Fokus liegt auf der individuellen Betreuung von Hund und Halter, fernab der pauschalen Ratschläge. Sie arbeitet nach den Prinzipien der gewaltfreien, am positiven Verhalten orientierten Erziehung.
- Seminare und Workshops: Gelegentlich gibt sie ihr umfangreiches Wissen in Seminaren und Workshops weiter. Diese richten sich sowohl an engagierte Hundehalter als auch an angehende Hundetrainer.
- Privatleben: Christina Keiler führt ein sehr zurückgezogenes, privates Leben. Sie teilt ihr Zuhause mit ihren eigenen Hunden und genießt die Ruhe und die Natur. Sie nutzt keine großen Social-Media-Plattformen, um ihr Leben zur Schau zu stellen, was ihrer bescheidenen und bodenständigen Persönlichkeit entspricht. Sie ist das genaue Gegenteil eines „Influencers“ – eine Fachfrau, die ihre Arbeit in den Vordergrund stellt, nicht ihre Person.
- Vermächtnis und Rezeption: Auch wenn sie nicht mehr im TV ist, ist ihr Einfluss spürbar. Viele heutige Hundetrainerinnen nennen sie als Inspiration. Ihre klaren, ruhigen Erklärungen und ihr praktischer Ansatz in der Sendung haben maßgeblich dazu beigetragen, dass gewaltfreie Erziehungsmethoden in Deutschland populärer wurden. In Fan-Foren und auf Seiten zum Thema Hundeerziehung wird sie regelmäßig als Vorbild und die „coole Trainerin von damals“ erwähnt.
Fazit: Eine authentische Stimme, die bleibt
Christina Keiler heute ist eine Frau, die den Mut hatte, der Öffentlichkeit den Rücken zu kehren, um bei dem zu bleiben, was sie am besten kann und was ihr am meisten bedeutet: Die Arbeit mit Hunden auf ihre ganz eigene, unverfälschte Art und Weise. Sie hat gezeigt, dass man auch ohne ständige Medienpräsenz einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Für viele bleibt sie die perfekte Ergänzung zu Martin Rütter – das praxisorientierte, einfühlsame Gegenstück. Während die Welt der TV-Hundeexperten weiter dreht, hat Christina Keiler ihren eigenen, stilleren, aber nicht weniger erfüllten Weg eingeschlagen. Sie ist und bleibt eine der prägendsten und authentischsten Hundetrainer-Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wie heißt das Kind von Conny Sporrer?
Conny Sporrer und Martin Rütter haben eine gemeinsame Tochter namens Marlen. Das Mädchen wurde im Jahr 2008 geboren und führt ein bewusst von der Öffentlichkeit abgeschirmtes, privates Leben.
Hat Martin Rütter ein Kind mit Conny Sporrer?
Ja, Martin Rütter und seine langjährige Lebenspartnerin Conny Sporrer haben ein gemeinsames Kind, ihre Tochter Marlen.
Wer ist Conny Sporrer?
Conny Sporrer ist die Lebenspartnerin von Martin Rütter. Sie ist gelernte Industriekauffrau und agiert vor allem im Hintergrund. Sie ist geschäftlich eng mit Rütter verbunden und war lange Zeit als seine Managerin tätig. Zudem ist sie Geschäftsführerin seiner Firma „DOGS GmbH“. Sie führt ein sehr zurückhaltendes, privates Leben abseits der Kameras.
Was kostet eine Stunde beim Hundeprofi?
Martin Rütter bietet über sein DOGS-Trainernetzwerk Einzelstunden an. Die Preise für eine Einzelstunde mit einem zertifizierten DOGS-Trainer variieren je nach Trainer, Region und Aufwand (Hausbesuch vs. Trainingsgelände). Sie bewegen sich typischerweise im Rahmen von ca. 70 bis 120 Euro pro Stunde. Eine direkte Trainingseinheit mit Martin Rütter persönlich ist in der Regel nicht buchbar und wäre, wenn überhaupt, deutlich kostenintensiver. Es empfiehlt sich, bei einem DOGS-Trainer vor Ort oder auf der offiziellen DOGS-Webseite nach konkreten Preisen zu fragen.







